About FINNCHAM Austria

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3 Fragen an .. Thomas Haneder

Regional verankert, weltweit vernetzt: Steuerberater und Partner der TPA Gruppe, Thomas Haneder gibt uns einen Einblick in die Digitalisierung der Steuerberatung und verrät uns welche App Sie als nächstes auf Ihr Smartphone installieren sollten 😉 Ein 3 Fragen – Videointerview mit einem Steuerexperten und breitem Knowhow ist online!

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By |2022-04-19T19:26:37+00:0019.04.2022|0 Comments

3 Fragen an .. Gerald Dorn

ZAHNreiche 50. Jahre: Geschäftsführer Gerald Dorn gibt uns einen Einblick in die Digitalisierung der Zahnmedizin und verrät uns wie Plandent Österreich das 50. Firmenjubiläum feiert. Ein 3 Fragen – Videointerview mit dem erfahrenen Profi aus der Dentalbrache ist online.

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By |2022-04-04T15:51:56+00:0004.04.2022|0 Comments

Firmenpräsentationsabend Stora Enso & Joh. Springer’s Erben am 4.11.2021

Wolkenkratzer und Touchscreens – hergestellt aus Holz. All das ist bereits Realität. Auch andere, fast noch unvorstellbare Möglichkeiten dieses natürlichen Rohstoffes, stehen kurz vor dem Durchbruch. Dazu lieferte Herbert Jöbstl, Geschäftsführer von Stora Enso Wood Products und Obmann des Fachverbands der Holzindustrie Österreichs, ein spannendes Impulsreferat am 4.11.2021 im Flagshipstore Joh. Springer’s Erben.

Das neue Goldmitglied von FINNCHAM Austria, Joh. Springer’s Erben, ist ein österreichisches Traditions-Unternehmen, das in seinem 180-jährigen Bestehen mehr als 10.600 Waffen händisch hergestellt hat. Neben Waffen bietet der ehemalige Hoflieferant heute auch hochwertige Bekleidung sowie Jagdreisen und Trainingskurse an.

Nach der informativen Führung durch den Flagshipstore Joh. Springer’s Erben, die der Sales Manager Alexander Skoff-Salomon gehalten hat, gab es Zeit für Networking – in einer naturhaften Atmosphäre im Herzen von Wien.

Die Symbiose aus Wald, Holz, Jagd und Natur hat beide Firmen zueinander gebracht. FINNCHAM Austria hatte die große Freude, einen in dieser Form einmaligen Firmenpräsentationsabend zu organisieren.

By |2021-11-16T13:11:42+00:0016.11.2021|0 Comments

Rückblick: Generalversammlung 2021 & EcoTalk – Wirtschaftsgespräch mit KONE

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Das war die Frage des Herbstabends und des von uns organisierten Wirtschaftsgesprächs EcoTalk am 7. Oktober 2021 in der Residenz der Botschaft Finnlands. Der Abend wurde in Zusammenarbeit mit der KONE AG und der Sylvi Kekkonen Stiftung veranstaltet.

Über „Smart ways to a smart city“ diskutierten, unter der Moderation von Honorarkonsul Ferdinand E. Auersperg, Mag. Christian Wukovits – CFO KONE AG und Ing. Hans Peter Kranz – Geschäftsführer der AREALIS Liegenschaftsmanagement GmbH. Neben der spannenden Diskussion, die direkt nach unserer ordentlichen Generalversammlung stattfand, konnten sich unsere Gäste auf die musikalische Untermalung von Johannes Piirto freuen.

Unsere Vorstandssitzung 2021 hat einige Veränderungen mit sich gebracht. Anna Ahlbom hat ihre Funktion als Vizepräsidentin leider zurückgelegt, Anna bleibt uns jedoch erfreulicherweise als Mitglied erhalten. Es gilt ihr für ihre Initiativen und Engagement großen Dank auszusprechen. Im Zuge der einstimmigen Neuwahl wurde DI Milla Mouhu, Msc nun zur Vizepräsidentin gewählt und Lotta Anttila neu in den Vorstand gewählt.

Beim anschließenden finnischen Buffet wurde noch intensiv zu diesem zukünftig ungebremsten Trend über Verstädterung diskutiert – und alle Gäste waren sich einig: ein sehr gelungener, schöner FINNCHAM-Abend, an dem persönliche Begegnungen wieder ungestört möglich waren!

By |2021-10-21T08:49:40+00:0021.10.2021|0 Comments

Rückblick FINNCHAM Season Start 2021

Rechtzeitig zum Ende der Sommerferien lud die Finnische Handelskammer am 1.9.2021 zu einem launigen Spätsommer-Abend in den Wiener Prater. Zu Beginn der Veranstaltung trafen sich die anwesenden Mitglieder zu einem Empfangs-Aperitif auf der beeindruckenden Terrasse des Lokals „Die Allee“. Man konnte mit Blick auf die Prater Hauptallee intensiv über die letzte Zeit und den bevorstehenden Herbst plaudern. Die Gäste hatten untereinander wirklich viel zu besprechen, manche hatte sich über 1 Jahr nicht mehr gesehen. Erfreulich auch, dass sich neugewonnene Mitglieder für diesen Abend Zeit genommen haben.

Nach den einleitenden Worten von FINNCHAM Präsidenten Johannes Axnix und Vorstandsmitglied Milla Mouhu gab es ein feines Dinner und exzellenten Weine zur Auswahl.

Nächster Höhepunkt war dann der anschließende Bowling Wettbewerb in der Halle. Die einzelnen Teams sorgten für Spannung pur, es war ein stetes Kopf-an-Kopf Rennen. Die ausgemachte Spielzeit wurde kräftig überzogen.

Und so ging diese erste Herbstveranstaltung der FINNCHAM Austria erst weit nach 23 Uhr zu Ende.

Ein mehr als gelungener Abend – wie auch unsere Bilder zeigen.

By |2021-09-11T14:08:10+00:0011.09.2021|0 Comments

Interview mit Arndt Polifke – Innolink Germany GmbH

Innolink ist neues Goldmitglied unserer Handelskammer. Herzlich willkommen! Was können Sie über das Unternehmen erzählen?
Innolink ist sowohl in Finnland als auch in der DACH Region als Anbieter von Marktforschung und Data Analytics aktiv und feiert dieses Jahr schon sein 30jähriges Bestehen! In Finnland ist Innolink extrem gut etabliert, dort sind 40 der Top100 größten Unternehmen unsere Kunden. Seit 2020 sind wir jetzt hier in der Region präsent, mit einem in der Marktforschung und Marketingberatung international äußerst erfahrenen Team.

Welche besondere Dienstleistung bieten Sie an und worin unterscheiden sie sich gegenüber anderen Anbietern ?
Unser Serviceangebot umfasst drei Bereiche: Marktforschung sowohl auf der B2C als auch B2B Ebene, Datenanalysen und Beratung zu Knowledge-driven Leadership. Je nach Charakter des Projekts können diese drei Elemente miteinander kombiniert werden, alles aus einer Hand. Wir vereinen in einzigartiger Weise die Smartness und Expertise unserer finnischen Experten mit der Marktkenntnis und globalen Erfahrung des Teams in der DACH-Region. Wenn Daten aus den Unternehmen mit Daten aus den Märkten, z.B. zu ihren Kunden, in einem Informationstool vereint werden, und diese Erkenntnisse zu Handlungen führen, ergibt das ‚Knowledge-driven Leadership‘ – Führerschaft unserer Kunden in ihren Märkten. Diese Systeme konzipieren wir für unsere Kunden.

Wie genau profitieren Kunden aber auch Konsumenten von Ihrer Arbeit. Haben sie konkrete Beispiele, Referenzen?
Wir helfen unseren Kunden beispielsweise dabei, neue Märkte erst gründlich zu erforschen, bevor sie ihre Angebote dort platzieren, indem wir ihnen ein Bild liefern zu den Präferenzen der Konsumenten, der Struktur des Vertriebs, der Markenbekanntheit, welches die am meisten Erfolg versprechenden Zielgruppen sind, und wie man diese am besten erreicht. Das könnten beispielsweise andere Märkte in der Danubia-Region sein. Ein gutes Beispiel ist unsere Studie für das Freiburger Energieversorgungsunternehmen badenova, das ein innovatives Servicekonzept von uns testen ließ. Und zwar bei ihren heutigen Kunden, und bei einem repräsentativen Querschnitt aller Stromkunden. So werden Entscheidungen nicht mehr auf Basis von Vermutungen getroffen, sondern basierend auf gesicherten Erkenntnissen. Endkonsumenten werden dadurch mehr innovative Produkte, bspw. von Seiten finnischer Unternehmen angeboten, da diese durch die gewonnenen Erkenntnisse wissen, wie sie ihre neu entwickelten Produkte hier zum Erfolg führen können. Kundenzufriedenheit und Employer-Branding, also Unterstützung beim ‚Kampf um die besten Talente‘ als Arbeitskräfte sind weitere wichtige Felder, bei denen wir Organisationen Support bieten.

Sie sitzen ja auf einem großen Datenschatz: Können Sie uns etwas zu neuen Trends und Tendenzen von Geschäftsmodellen, Prozessen und Produkten berichten?
Das Zusammenführen von Daten und Informationen aus unterschiedlichen Quellen ist von fundamentaler Bedeutung für jede Organisation, und Aktivitäten hierzu sind gegenwärtig für viele Firmen von höchster Priorität, das hat eine kürzlich von uns durchgeführte Studie bestätigt. Besseres Wissen über die eigenen Kunden und deren Präferenzen bildet die Grundlage für wettbewerbsfähigere und erfolgreichere Produkte, passenderen Service, motiviertere Mitarbeiter im Vertrieb und der Kundenbetreuung, und eine insgesamt nachhaltige, positive Unternehmensentwicklung. Manchmal scheitert man jedoch an der ersten Hürde, weil man als Unternehmen feststellt, dass man eigentlich auch seine Firmenkultur in Bezug auf Wissenstransfer anpassen müsste und die Notwendigkeit für Neuerungen nicht in passender Weise kommuniziert. Die notwendigen Stellschrauben mit Feingefühl zu justieren ist eine Herausforderung, zu der man sich nicht scheuen sollte, Hilfe von außen zu holen. Der Innolink-Ansatz hat hier schon vielen Organisationen geholfen, sich nachhaltig besser auszurichten.

Zu Österreich: Ab wann sind die auch hierzulande präsent und kann ihre Dienste abrufen?
Wir sind schon da! In den Adern von Teilen unseres DACH-Teams fließt österreichisches Blut! Aber ja klar, unser Ziel ist es, mittel- oder schon kurzfristig eine permanente Repräsentanz in Österreich aufzubauen. Kurze Wege – lokale Netzwerke – finnische Expertise, die Vorteile für alle Beteiligten liegen auf der Hand!

Zum Abschluß unsere obligate Frage: Was ist das typische Finnische an Innolink? 
Dass man nach dem Meeting ans Sommerhaus fährt und gemeinsam in die Sauna geht, vielleicht? Dass unser CEO nicht einmal einen eigenen Schreibtisch, geschweige denn ein repräsentatives Büro hat? Das ist zwar vielleicht etwas plakativ, aber steht für ein unglaubliches Miteinander, flache Hierarchien und ein hohes Maß an Freiheit und Wertschätzung im Unternehmen! Das spiegelt sich natürlich in der Motivation der Mitarbeitenden wider, und letzten Endes in der Innovationskraft und Qualität unserer Dienstleistungen für unsere Kunden! Wir erreichen einen Kundenzufriedenheitsindex -NPS-Wert von 75. Das spricht für sich.

Zum Unternehmen
Innolink wurde 1991 in Tampere gegründet und ist neben Helsinki seit 2020 auch in Bamberg/Süddeutschland präsent. Innolink führt pro Jahr über 600 Kundenprojekte durch, in insgesamt etwa 100 Ländern. Etwa 70 Experten für Wissensmanagement betreuen Kunden quer durch alle Industrien, einschließlich des Gesundheits- und Bildungsbereichs, Travel und Logistik, des öffentlichen Sektors inklusive der Stadtverwaltung bspw. von Helsinki und staatliche Ministerien. Getreu dem Motto ‚Do it smart – do it Finnish!‘

Zur Person 
Arndt Polifke ist Geschäftsführer von Innolink Germany GmbH und begeisterter Sammler von Mumin Tassen. Er ist zuständig für das gesamte Geschäft außerhalb Skandinaviens. Zuvor war er über 25 Jahre bei GfK, einem Top5 Unternehmen der globalen Marktforschungsbranche. Hier verantwortete er das Geschäft für unterschiedliche Bereiche der Consumer Technology: Unterhaltungselektronik, IT, Photo, Office und Telecom. Mit großer Leidenschaft widmet er sich dabei auch innovativen Themen wie Smart Home, Wearables, Virtual Reality, Energie und Mobilität und sammelte große Erfahrung darin, innovative Produkte zu Massenmärkten zu entwickeln.

Er betreute Accounts wie Microsoft, Google, Sony, Panasonic, Garmin, Fitbit und Nokia. Dies führte seit 2011 zu einer positiven Verbindung zur finnischen Geschäftswelt, die seither Bestand hat!

By |2021-08-13T21:46:59+00:0013.08.2021|0 Comments

Interview mit Heikki Kyöstilä & Gerald Dorn – Planmeca

Interview mit Heikki Kyöstilä, Gründer und Präsident von Planmeca Group, und Gerald Dorn, Geschäftsführer von Plandent Österreich

FINNCHAM :Heikki Kyöstilä, Sie haben ein erfolgreiches globales Geschäft von Null an ausgebaut und damit Unternehmer überall der Welt inspiriert. Können Sie bitte erzählen, wie alles anfing?

Heikki Kyöstilä: Ich begann meine Karriere 1965 als Handelsvertreter bei einem finnischen Unternehmen für Dentalbedarf und lernte auf diese Weise schon früh Zahnpraxen und -kliniken sowie deren Ausstattung kennen. Ich hatte bemerkt, dass sich vor allem die Patientenstühle mit einfachen Maßnahmen verbessern ließen. Damals wurden fast alle Dentalprodukte, die in Finnland verkauft wurden, aus Deutschland importiert, und da dachte ich, das könnten wir doch ändern und eigene Produkte herstellen. So beschloss ich, mein eigenes Unternehmen zu gründen.

Der Anfang war bescheiden: Die Behandlerstühle und Instrumentenschränke wurden in einer Garage im Osten Helsinkis hergestellt – mit einem Anfangskapital, das ich mit dem Verkauf meines Segelboots erlöst hatte. Mir war jedoch von Anfang an klar, dass der finnische Markt für Dentalprodukte einfach nicht groß genug war, um darauf aufzubauen, und so wurde ich gleich auf dem internationalen Markt aktiv. Ich bekam gleich die Gelegenheit, Planmecas ersten ergonomischen Behandlerstuhl und Instrumentenschrank auf der Fachmesse IDS in München auszustellen. Die Nachfrage war sofort da, und es gingen Bestellungen aus aller Welt ein.

Finnland war damals ein weißer Fleck auf der Landkarte, und viele Kunden wussten noch nicht einmal, wo das Land überhaupt liegt. Es brauchte daher eine Weile, bis wir uns am Markt etabliert hatten. Wir mussten hart arbeiten, um Finnland auf die Karte zu setzen. Ich beschreibe den Anfang oft als ein Fallschirmspringen ohne Fallschirm – aber der Sprung hat sich wirklich gelohnt.

FINNCHAM :Was ist der Schlüssel zum Erfolg von Planmeca gewesen?

Heikki Kyöstilä: Das Fachwissen meiner Mitarbeiter zu schätzen und die besten Spezialisten in jedem Fachbereich einzustellen, ist das Geheimnis hinter dem Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Heute beschäftigt Planmeca nahezu 2900 Mitarbeiter, von denen manche schon seit 20 oder sogar 30 Jahren für das Unternehmen arbeiten. Die Einstellung der richtigen Personen war der Schlüssel, wie auch die Einsicht, ihnen außerdem die Gelegenheit zu geben, über den Horizont ihrer Jobbeschreibung hinaus zu blicken. Ich habe immer an das finnische Know-how und die finnische Ausbildung geglaubt.

Zudem hatten wir vom ersten Tag an einen globalen Ansatz. Planmeca hat sich noch nie von geografischen Grenzen beeindrucken lassen. Wir sind immer bereit gewesen, überall dorthin zu reisen, wo unsere potenziellen Kunden sind. Der Aufbau eines aktiven Vertriebsnetzwerks, die Gründung lokaler Unternehmen zur Unterstützung der Vertriebsleute und die räumliche Nähe zu unseren Kunden sind entscheidende Elemente unseres Erfolgs gewesen. Ich habe es schon immer genossen, unsere Kunden persönlich zu treffen. Es ist wirklich die Würze meiner beruflichen Laufbahn gewesen.

Selbstverständlich läuft es nicht jeden Tag glatt. In Zeiten der Rezessionen und bei anderen Schwierigkeiten haben wir aber härter denn je gearbeitet und versucht, unsere Lösungen an Kunden in jedem Winkel der Erde zu verkaufen – und Dentalprodukte weiterhin mit der neuesten Technologie auszustatten.

Es gibt keine Abkürzungen zum Erfolg. Nichts ist wichtiger als Qualität, und man sollte niemals ein unfertiges Produkt auf den Markt bringen. Ein erfolgreiches Produkt führt oft zur Konzeption weiterer guter Produkte.

FINNCHAM :Heute ist Planmeca Group ein Branchenführer, der aus mehreren erfolgreichen Marken für Gesundheitstechnologie besteht. Die Produkte und Lösungen von Planmeca Group werden in über 120 Länder weltweit exportiert, darunter Österreich. Wie ist die Group auf dem österreichischen Markt positioniert?

Heikki Kyöstilä : Österreich hat einen hoch entwickelten Gesundheitssektor, und österreichische Fachexperte nehmen gerne die neuesten technologischen Innovationen mit. Es freut mich, dass viele leitende Gesundheitsexperte in Österreich die digitalen Lösungen von Planmeca Group gewählt haben – sowohl Planmecas Lösungen für digitale Zahnmedizin als auch die digitalen Mammografie-Geräte und orthopädischen DVT-Einheiten von Planmed.

Um ein Paar Beispiele zu nennen, haben die Universitätszahnklinik in Wien und die Danube Private University in Krems unser digitales Unterrichtskonzept als Teil ihrer zahnmedizinischer Ausbildungsumgebung gewählt. Im veterinärmedizinischen Bereich wurde die Universitätsklinik für Kleintiere an der veterinärmedizinischen Universität Wien mit unserem hochauflösenden DVT-Scanner Planmed Verity® VET für tierärztliche 3D-Bildgebung ausgestattet.

FINNCHAM : In nahezu 15 europäischen Ländern werden Planmeca-Produkte von Plandent, die Division von Full-Service-Handelsunternehmen von Planmeca Group, verkauft. Gerald Dorn, Sie haben lange Erfahrung vom Gesundheitsmarkt in Österreich. Als Geschäftsführer von Plandent Österreich, wie unterscheidet sich das Unternehmen von dem anderen Dentallieferanten auf dem Markt?

Gerald Dorn : Als Geschäftsführer möchte ich die Vorteile unserer starken Muttergesellschaft Planmeca hervorheben. Durch unsere hauseigene Erzeugung können wir beim Kunden mit hochwertigen Produkten und umfassenden Service punkten. Im Vergleich zu uns bieten in Österreich die meisten Handelsunternehmen aus vergleichbaren Bereichen kongruente Produkte von immer gleichbleibenden Herstellern an. Aber gerade beim Support ist es ein Vorteil, wenn man wie wir einen direkten Draht zum Hersteller hat und die Produktion in Europa stattfindet. Wenn wir für einen Kunden ein nichtlagerndes Planmeca-Ersatzteil z.B. für ein Röntgengerät benötigen, ist es overnight aus Finnland da. Versuchen Sie das mal bei einem in Asien gefertigten Gerät.

Wenn ein Händler quasi alle Marken verkauft, ist es schwierig für alle Modelle einen durchgängigen kompetenten Support oder auch Service anzubieten. Deshalb konzentrieren wir uns auf die gängigsten Marken, die auch ein entsprechendes Service bieten, mit einem Schwerpunkt auf Planmeca. Diesen Einsatz honorieren auch immer mehr Kunden wodurch sich zum Beispiel die Universitätszahnklinik Wien bei den Behandlungseinheiten für 80 Planmeca-Stühle entschieden hat.

FINNCHAM : Hatte die Covid-19-Pandemie einen Einfluss auf den Alltagsbetrieb des Unternehmens?

Gerald Dorn : Das vergangene Jahr war wirklich eine Herausforderung, dennoch haben wir uns reibungslos auf die neue digitale Arbeitsweise eingestellt, indem wir alle möglichen digitalen Lösungen nutzen und die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter und Kunden an erste Stelle stellen. Zusätzlich ist es sehr ermutigend, dass Zahnärzte die Zeit der Pandemie genutzt haben, um in neue Technologien zu investieren und ihre Praxen zu modernisieren. Für das Plandent-Geschäft in Österreich war dies ein herausforderndes, aber erfolgreiches Jahr. Einen großen Beitrag dazu leistete die Investitionsprämie der österreichischen Behörden, welche von unseren Kunden sehr begrüßt wurde und in diesen schwierigen Zeiten zum Wirtschaftswachstum in Österreich beitrug.

FINNCHAM : Dieses Jahr feiert Planmeca das 50-jährige Jubiläum. Hat Plandent GmbH besondere Aktivitäten aus diesem Anlass geplant?

Gerald Dorn : Wir haben spezielle Planmeca 50-Jahre-Produkt-Pakete für österreichische Ärzte vorbereitet und laden alle Zahnärzte ein, den Plandent-Showroom zu besuchen und sich mit den neuesten digitalen Dentallösungen vertraut zu machen. Außerdem haben wir zwei geplante Planmeca Digital Perfection-Touren zum Hauptsitz der Planmeca Gruppe in Helsinki im Juni und im September organisiert. Hier laden wir Zahnärzte und zahnmedizinische Studenten ein, um den einzigartigen digitalen Workflow der Planmeca-Produkte kennenzulernen bzw. ihre Kenntnisse in der Anwendung zu vertiefen. Sollten es die aktuellen Maßnahmen der Coronapandemie zulassen, würden wir das Jubiläum gerne mit einer Feier in Wien für unsere Kunden abrunden.

FINNCHAM : Mit welchen medizintechnologischen Lösungen können wir als nächstes von Planmeca Group rechnen, Heikki Kyöstilä?

Heikki Kyöstilä : Unser primäres Ziel ist es, eine bessere Versorgung durch Innovation zu bieten. Wir vertiefen weiterhin unser Wissen, unsere Expertise und unser Engagement in verschiedenen Spezialgebieten, wie Kieferorthopädie, medizinische Bildgebung und neue 3D-Anwendungen. So können wir neue technische Möglichkeiten und Geschäftschancen ausloten. Beispielsweise arbeitet unsere F&E-Abteilung derzeit an einem neuen Ganzkörper-DVT-Scanner und einem Beatmungsgerät. Zu den Zukunftsplänen gehört auch eine Reihe von Lösungen für kieferorthopädische Behandlungen durch ein neues Unternehmen namens PlanSmile.

Zusätzlich arbeiten wir weiterhin mit Forschungsinstitutionen und Universitäten zusammen, um neue Lösungen zu entwickeln, die die alltägliche Arbeit der Gesundheitsexperte beschleunigen. Als Beispiel arbeiten wir gerade mit CleverHealth Network, einem finnischen Gesundheitstechnologie-Cluster, um neue Werkzeuge zur präziseren Diagnose von Gehirnblutung mithilfe unserer intelligenten Algorithmen und KI zu entwickeln.

Besonders stolz bin ich zwar auf unsere Algorithmus-Expertise. Es ist uns bereits gelungen, die Patientendosen erheblich zu senken und die Effekte von Patientenbewegungen zu beseitigen. Wir arbeiten weiter unermüdlich an der Einführung neuer, innovativer Algorithmen, die die Bildqualität weiter verbessern und optimale Grundlage für Diagnose bieten.

FINNCHAM : Im Alter von 75 Jahren, sind Sie aktiv im täglichen Betrieb von Planmeca beteiligt. Ist Pensionierung überhaupt eine Option für Heikki Kyöstilä?

Heikki Kyöstilä: Planmeca ist meine Lebensart, daher sehe ich die Pensionierung gar nicht als eine Option für mich in naher Zukunft. Ich will weiterhin nahe an meinen Kunden und Mitarbeitern bleiben und an allem beteiligt sein, was jeweils im Unternehmen geschieht. Die Zusammenarbeit mit Gesundheitsexperten auf ein gemeinsames Ziel – eine bessere Versorgung – ist echt belohnend.

Planmeca Oy ist in vielen Bereichen der Medizintechnik weltweiter Marktführer mit seinen Produkten, die in über 120 Länder exportiert werden. Was 1971 als kleiner Behandlerstuhl- und Instrumentenschrankproduzent begann, ist heute der weltweit größte Dentalgerätehersteller in Privathand sowie die Muttergesellschaft von Planmeca Group, die aus mehreren erfolgreichen Gesundheitstechnologie-Divisionen besteht. Heuer feiert Planmeca sein 50-jähriges Jubiläum.

By |2021-05-22T21:57:57+00:0022.05.2021|0 Comments
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