Covid-19: Manager Finnischer Firmen nehmen Stellung

Nachfolgend berichten einige unserer Goldmitglieder über erste Erfahrungen, wichtige Learnings und neue Strategien in dieser herausfordernden Zeit.

Christian Wukovits
Christian WukovitsVorstandsvorsitzender KONE AG

„Die Art des Arbeitens hat sich schlagartig verändert, von heute auf morgen musste unser Personal ihr Tätigkeiten ins Homeoffice verlagern. Der persönliche Kontakt (auch der mit unseren Kunden) wurde durch eine andere Art der Kommunikation ersetzt (zB Videotelefonie).

Man muss gut vorbereitet sein, vor allem mit der notwendigen Infrastruktur ausgestattet sein, über 80% unseres Personals hat einem Firmenlaptop. Dieser Umstand hat uns in dieser Krise extrem geholfen, unser Business konnte ohne größeren Problem (vom Homeoffice) weitergeführt werden.

Nähe zu unseren Mitarbeitern/Kunden trotz Distanz halten, Kommunikationsfluss muss regelmäßig stattfinden.

Sicherheit in der Unsicherheit geben (vor allem zu unseren Mitarbeitern und aber auch zu unseren Kunden).“

Markus Bolhàr-Nordenkampf
Markus Bolhàr-NordenkampfVALMET - Director Energy Sales and Service Operations, Central Europe North (CEN), EMEA

„Die Umstellung der Arbeitswelt in der Corona-Krise kam quasi über Nacht mit Einschränkungen, die man sich vor einem Monat in Europa nicht vorstellen konnte. Für ein weltweit tätiges Unternehmen mit weltweiten Projekten eine riesige Herausforderung, die wir durch das Aufstellen von lokalen ‚Interventionsteams’ in jedem Land gut gemanagt haben. Der Schritt ins Virtuelle hat sich durch die Krise stark beschleunigt – wer hätte früher ein Meeting mit einem neuen Kunden über 4 Stunden via Skype geführt? Aus realen Konferenzen sind Webinars geworden… Kommunikation im Team, mit den einzelnen Mitarbeitern, ‚Fern-Motivation’, Coaching sind die großen Herausforderungen – eine neue Welt des Arbeitens wird entstehen, die auch nach der Krise prägen wird.“

Robert Höfler
Robert HöflerGeschäftsführer Konecranes and Demag Ges.m.b.H.

„In einer Situation wie der derzeitigen, besteht ein enormer Bedarf an Information und Kommunikation. Dies schnell und effektiv zu gewährleisten war mit einigem Aufwand verbunden. Es ist von großer Wichtigkeit, ständig mit Kunden in Kontakt zu stehen, um über deren Bedarf, sowie der Möglichkeiten geplante Lieferungen doch durchzuführen im Bilde zu sein.

Darüber hinaus wollen auch die Mitarbeiter regelmäßig über die aktuelle Situation im Unternehmen und die Maßnahmen, die sich daraus ableiten informiert werden.Über all dem steht natürlich der Imperativ, die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten als oberste Priorität im Auge zu behalten, und bei allen Maßnahmen entsprechend zu berücksichtigen.“

Juhani Raitinpää
Juhani RaitinpääExport Manager Lumon International Oy

„Zuerst lag Unterschätzung, Erstaunen und Angst in der Luft. Dann kamen die Beschränkungen und Vorschriften und die Anpassung an die veränderten Umstände.

Das traditionelle Arbeitsmodell war nicht mehr möglich, man musste ins Heimbüro umziehen und mit Telearbeit anfangen: Teams, Skype, Netzmarketing, soziale Medien…Änderungen und Verkürzungen in der Lieferketten sind zu erwarten. Noch mehr über das Netz zu arbeiten auch. Aber die Verbesserung der Lage ist am nahen Horizont zu sehen, nicht wahr?“

„Alun vähättelyn, hämmästelyn ja pelon jälkeen tulivat rajoitukset ja määräykset.  Ja sitten niihin sopeutumista.

Perinteinen toimintamalli muuttui kotitoimistoksi ja etätyöksi: Teamsit, Skype, nettimarkkinointi, some…

Hankintaketjujen muutoksia ja lyhentämisiä odotettavissa. Verkon yli toimiminen entistäkin enemmän.    Tilanteen parantuminen kuitenkin näkyy jo lähihorisontissa, eikös näykin?“

Robert Kaup
Robert KaupManaging Director TietoEVRY, Tieto Austria GmbH

„Wir erkennen eine kräftige Beschleunigung der Digitalisierung durch die aktuelle COVID-Situation. Der CIO eines großen Unternehmens, das wir zu unseren Kunden zählen, sprach sogar von einer ‚rasanteren Digitalisierung in den vergangenen zwei Wochen als in den letzten drei Jahren’. Der Lock-Down zwingt alle, denen es möglich ist, zum Remote-Working und zur Virtualisierung – wodurch sich spannende Chancen für die IT ergeben: Kollaboration läuft erfolgreich über Video-Konferenzen und Plattformen weiter, mithilfe von Microsoft Teams und Co. Außerdem sehen wir klarer als je zuvor, welchen wichtigen Beitrag wir als IT-Dienstleister zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung systemkritischer Infrastruktur liefern, indem wir unsere Kunden auch in dieser Krisenzeit unterstützen.“

Michael A. Koch
Michael A. KochCEO der Invesdor Group, zu der auch Finnest gehört

„Wir haben Corona schnell als ein dramatisches, und einschneidendes Ereignis erkannt. Dementsprechend haben wir sofort unsere Arbeitsprozesse und -strukturen angepasst, was für uns als digitales Unternehmen kein Problem darstellte. Weiters haben wir unverzüglich unsere Kosten- und Organisationsstruktur an eine längere Krise adaptiert. Auf die Frage, welche Produkte und Services in dieser Situation für Unternehmen und Investoren von besonderer Bedeutung sind, haben wir mit unserer Initiative ‚Finnest unterstützt!’ reaktionsschnell eine umfassende Antwort gegeben. Gerade wegen dieser dramatischen Krise ist es nun besonders wichtig unsere Mission bestmöglich zu erfüllen: Unternehmen zu helfen Ihr Potential voll auszuschöpfen – und darauf fokussieren wir uns jetzt mehr denn je.“

By |2020-04-23T16:24:24+00:0021.04.2020|0 Comments

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