Rückblick: Firmenpräsentation Mediclass am 7.6.2018

Das innovative Ärztezentrum Mediclass ist die größte Einrichtung seiner Art in Europa. An diesem schönen Sommerabend waren die Finnforum-Mitglieder und Mitglieder unseres Partnervereins Österreich Finnische Gesellschaft (ÖFG) zur Firmenpräsentation an den Standort im Wiener Prater geladen. Nach der offiziellen Eröffnung informierte Mediclass-Gründer und Geschäftsführer Christoph Sauermann über das Erfolgsmodell seiner Gesundheitseinrichtung. Nach der Präsentation konnten die Gäste den Sonnenuntergang von der Terrasse in 5. Stock aus genießen – bei Getränken und Brötchen. Zudem gab es die Möglichkeit an einer privaten Führung durch die Behandlungsräume teilzunehmen.

By |2018-07-25T13:57:39+00:0015.06.2018|0 Comments

Rückblick: Firmenpräsentation Konecranes am 3.5.2018

Das finnische Kranunternehmen Konecranes lud die Finnforum-Mitglieder in die Österreich-Zentrale in Brunn am Gebirge. Die Gäste wurden bei einem schönen Sonnenuntergang in der Werkshalleneinfahrt empfangen und konnten gleich einige der massiven Übungskräne bestaunen. Konecranes-Geschäftsführer Robert Höfler bot eine informative wie interessante Präsentation über das Produkt- und Serviceangebot des Weltmarktführers. Zahlreiche Publikums-Fragen bestätigten das große Interesse. Die Teilnehmer selbst konnten sodann ihr Geschick am Hebekran sogar selbst ausprobieren. Bei Getränken und einem Imbiss gab es in der Folge ausreichend Zeit für informelle Gespräche und fürs Netzwerken.

PS: Die außergewöhnlich leckeren Brötchen und Nachspeisen kamen diesmal von Utis Catering.

By |2018-07-25T13:57:33+00:0012.05.2018|1 Comment

Im Interview: Simone Dulies, Direktorin im Hotel Bristol

„Die nordische Mentalität der Geradlinigkeit und Verlässlichkeit passt sehr gut zu uns“.

1.)   Sie sind gebürtige Deutsche und können bereits auf eine internationale Karriere als Hotelmanagerin verweisen. Wie kam es, dass Sie Direktorin des Hotel Bristols wurden?

Ich war 2011-2014 im Sheraton Bratislava und im Anschluss bis 2015 im Le Meridien Budapest tätig, wodurch die Nähe zu Wien gegeben war und ich die Stadt öfters besucht habe. Während meiner Besuche habe ich in Wien in verschiedenen Hotels übernachtet, aber das Hotel Bristol war immer mein Lieblingshotel und ist sehr schnell zu einem „Wiener Zuhause“ geworden. Dass dann der Posten des General Managers gerade in diesem Hotel vakant wurde, war natürlich eine schöne Fügung und für mich fast ein „Muss“ mich hier zu bewerben. Schließlich war es dann eine ganz wunderbare Überraschung, dass ich hier die erste weibliche Hoteldirektorin in der 125- jährigen Geschichte des Hotel Bristol wurde.

2.) Was macht das Hotel Bristol besonders? Wie würden Sie das Alleinstellungsmerkmal zu der Vielzahl an 5*Hotels in Wien beschreiben?

Das sind natürlich die einzigartige Lage direkt neben der Wiener Staatsoper sowie der unverkennbare Jugendstil, der den Charakter des Hauses prägt. Dies sowie die damit einhergehende 125- jährige Historie des Hauses mit den vielen musikalischen Größen die hier abgestiegen sind – Gustav Mahler, Giacomo Puccini, Nelly Melba, Herbert von Karajan, Leonard Bernstein und einige mehr – und die vielen langjährigen Mitarbeiter, die dem Haus eine ganz persönliche und familiäre Note verleihen, machen das Haus für mich so unverkennbar.

3.)   Welchen Anteil haben Gäste aus den nordischen Ländern in Ihrem Haus? Wie würden Sie diese Gästegruppe, Ihr Verhalten sowie Ihre Ansprüche beschrieben? Haben Sie auch Gäste aus Finnland?

Besucher aus den nordischen Ländern sind bei uns im Hotel Bristol aufgrund Ihrer sympathischen und angenehmen, herzlichen Art und Ihrem starken kulturellen Interesse, auch an der Geschichte des Hauses, sehr gern gesehene Gäste. Da sich unser Hotel im Luxussegment befindet ist der Anspruch – wie auch bei anderen Gästen – an unseren Service natürlich sehr hoch und das ist selbstverständlich auch etwas, was man sich vom Bristol erwarten kann.

Simone Dulies in IslandWünschenswert für uns ist es auf jeden Fall, den Anteil an Gästen aus dem nördlichen Europa in den kommenden Jahren zu erhöhen

4.) Welchen Bezug haben Sie generell zum Norden Europas?

Der Norden zieht mich vor allem privat als Reiseziel sehr an. Ich finde es nicht nur landschaftlich faszinierend, sondern mag ganz besonders auch die ruhige, aber doch äußerst humorvolle Art und den Lebensstil der Skandinavier. Ich war erst in diesem Jahr selbst in Island auf Urlaub unterwegs und bis 2020 steht definitiv Finnland ganz oben auf meiner Reiseliste, worauf ich mich schon sehr freue.

5.) Welche besonderen Schwerpunkte setzt das Hotel Bristol noch in diesem Jahr? 

Ganz aktuell haben wir unsere Positionierung als familienfreundliches Hotel wieder verstärkt und unser Kinderprogramm weiter ausgebaut. Das Bristol eignet sich ja besonders gut für einen Städteurlaub mit Familie, da wir über eine sehr große Anzahl an Verbindungs-Zimmern und Suiten verfügen. Neben vielen bestehenden Veranstaltungen, wie dem Salon Opéra for Kids, haben wir außerdem ein schönes Familien-Package mit vielen Amenities für Kinder,und eine neue, sehr liebevoll gestaltete Speisekarte für Kinder im Restaurant. Weiters haben wir die royale Bristol Bienenfamilie ins Leben gerufen – 4 Bienencharaktere deren Geschichten und Erlebnisse im Hotel Bristol in 2 eigens gestalteten Kinderbüchern herausgebracht wurden.

Außerdem setzten wir in der Bristol Lounge weiterhin auf innovative Küche und werden vor allem unser veganes Speisenangebot weiterhin ausbauen.

Einer der wichtigsten Schwerpunkte ist natürlich die enge und seit Jahren bestehende Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper. Hier liegt der Fokus vor allem auf dem jährlich stattfindenden Wiener Opernball sowie der Zusammenarbeit mit internationalen und nationalen Partnern der Kunstwelt.

Zur Person:

Die erste Direktorin im Hotel Bristol

Simone Dulies, Direktorin im Hotel BristolSimone Dulies kennt die Welt und eine Reihe führender Hotels.

Ihre Karriere begann in Düsseldorf (Apprentice Swissotel) Danach ging es für viele Jahre nach Amerika. Ihre dortigen Karriere-Stationen: Hotel Four Seasons, New Port Beach, Kalifornien. Dann das South Cost Plaza, ebenso in Kalifornien. Weiterere Karriereschritte waren die W Hotels in New York, sowie das Turnberry Luxury Collection Ressort in Schottland. Zurück in Kontinental-Europa gab es Managementaufgaben in Budapest und Bratislava. 2015 kam die gebürtige Rheinländerin Dulies schließlich ins Hotel Bristol in Wien. Als erste Frau leitet sie seitdem erfolgreich das Traditionshaus am Wiener Kärntner Ring 1.

By |2018-05-16T06:16:15+00:0007.05.2018|0 Comments

Rückblick: Firmenpräsentation Planmeca Group & Hotel Bristol am 28.2.2018

Das finnische Medizintechnikunternehmen Planmeca Group lud am 28. Februar 2018 zusammen mit dem 5-Sterne Hotel Bristol zu einem Abend voll Innovation und Tradition ein. Im ersten Teil des Abends gab es spannende Präsentationen aus der Planmeca-Welt. Anschließend erfuhr man Historisches über das renommierte Haus am Ring – Führungen durchs Haus inklusive. Bei Getränken und einem Imbiss gab es dann noch ausreichend Möglichkeit sich untereinander auszutauschen.

By |2018-07-25T13:57:06+00:0007.03.2018|1 Comment

EU Datenschutz-Grundverordnung: Ein unterschätztes Thema?

Unser Mitglied Dr. Bernd Schauer weist in einem Fachkommentar auf die Dringlichkeit für Unternehmen hin, rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen. Denn bei Verstößen drohen besonders hohe Geldstrafen.

Änderungen im Datenschutz – Neue Rechtslage für personenbezogene Daten ab dem 25. Mai 2018

Mit der am 14.4.2016 vom Europäischen Parlament beschlossenen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird das Datenschutzrecht in Europa auf eine neue rechtliche Basis gestellt. Durch die neuen Regelungen werden insbesondere die Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die Betroffenenrechte und die Pflichten der Verantwortlichen EU-weit vereinheitlicht.

Mit der neuen Rechtslage kommen ab dem 25.5.2018 einige wesentliche Neuerungen auf Unternehmen zu, die bereits jetzt umfangreiche Vorbereitungsarbeiten notwendig machen.

Der hierbei entstehende Mehraufwand für Unternehmen ist nicht zu unterschätzen. Beispielsweise sind alle Datenanwendungen in Unternehmen zu erheben, in einem eigenen Verzeichnis schriftlich zu erfassen und entsprechend den gesetzlichen Anforderungen zu dokumentieren. Organisatorische Maßnahmen wie die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten und die entsprechenden technischen Abläufe und Prozesse im Unternehmen sind jedenfalls vor Mai 2018 einzuplanen, um künftig auf die neue Rechtslage reagieren zu können.

Da die künftigen Datenschutzbestimmungen hohe Geldbußen von bis zu 20 Mio Euro oder von bis zu 4 % des weltweiten Jahresumsatzes vorsehen, ist Unternehmen dringend zu empfehlen, sich rechtzeitig mit der DSGVO zu befassen und sich auf das neue Datenschutzrecht vorzubereiten.

Ausnahmen vom Anwendungsbereich des neuen Datenschutzregimes sind nur sehr eingeschränkt vorhanden. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass jedes Unternehmen, das in irgendeiner Weise personenbezogene Daten (z.B. Daten von Mitarbeitern, Kunden- oder Lieferantendaten ) verarbeitet, von den neuen Regelungen betroffen ist.

Wenn Sie Beratung bzw. Unterstützung bei der Umsetzung der datenschutzrechtlichen Vorgaben benötigen, können wir gerne unsere Dienste anbieten.

Kontakt: Mag. Dr. Bernd Schauer, CMC

lawvision information systems GmbH

Rußbergstrasse 61 Top 1
1210 Wien
Österreich

Telefon: +43 (1) 997 1190 – 0
Telefax: +43 (1) 997 1190 – 99
Mobil: +43 (699) 1056 1191
E-Mail: bernd.schauer@lawvision.eu
Web: lawvision.eu

By |2018-02-22T09:39:45+00:0022.10.2017|0 Comments

MediClass
Schnelle und pünktliche Arzt-Termine für Sie und Ihre Mitarbeiter

Mediclass Ärztezentrum

Mediclass Gesundheitsclub GmbH
A-1020 Wien, Vorgartenstraße 206C
www.mediclass.com

Spezialangebot für FinnForum Mitglieder:

Mitgliedschaft als Privatperson:
2 Gratismonate auf das „Classic“ oder „Plus“ Paket im 1. Jahr.

Mitgliedschaft als Unternehmen:
Für alle Firmenabschlüsse bis Ende November 2017 erhalten Sie einen Preisnachlass von 10% auf den Firmenpreis im 1. Jahr.

Krankenstandstage und Fehlzeiten durch Arztbesuche der Mitarbeiter verursachen immer höhere Kosten und gefährden Abläufe und Projekte.

Die Suche nach dem richtigen Arzt, zeitnah und pünktlich wird immer schwieriger. Damit hat heute ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern rein statistisch bereits durchschnittliche Fehlkosten von ca. € 300.000 pro Jahr.

Mediclass bietet für einen geringen Jahresbeitrag (€ 265,- exkl. Mwst pro Mitarbeiter / Jahr) in seinem Zentrum Arzttermine ohne Wartezeiten – bei über 60 Ärzten und Therapeuten unter einem Dach in deutscher und englischer Sprache!

Sie rufen einfach bei Mediclass an und haben zeitnah binnen Tagen, pünktlich einen organisierten Termin beim richtigen Arzt im Mediclass Zentrum. Die Honorarnote des Wahlarztes zu Kassentarifen entspricht in etwa dem, was die Krankenkassen ihren Versicherten rückvergütet. Mediclass kümmert sich auch um die Einreichung zur Kostenrückerstattung bei Ihrer Sozialversicherung. Zusätzlich haben Sie einen umfassenden jährlichen Gesundheits-Check kostenfrei inkludiert.

Bereits über 230 Unternehmen und tausende Privatpersonen nutzen die Leistungen von Mediclass.

Mediclass rechnet sich schon ab einer Reduktion um einen Krankenstandstag pro Mitarbeiter. Zusätzlich werden Abläufe und Projekte nicht unnötig durch Krankenstände gefährdet.

Wenn auch Sie wissen wollen, wie Sie diese immer schneller steigenden Kosten auf die Hälfte reduzieren können, informieren wir Sie gerne persönlich über unsere Angebote.

Anmeldungen und Information bei:

Frau Ursula Lee
Tel 01/890 45 20 – 60
u.lee@mediclass.com

By |2018-02-22T09:39:45+00:0015.10.2017|0 Comments

Rückblick: Firmenpräsentation Tieto am 27.09.2017

Das finnische Unternehmen Tieto -das Wort für „Wissen“ auf Finnisch- und seine österreichische Tochterfirma Tieto Austria GmbH haben uns zu einem spannenden und informativen Abend mit einer Präsentation über das Unternehmen eingeladen. In den modernen Räumlichkeiten im 33. Stockwerk des Millennium Towers haben die Finnforum Mitglieder erfahren wie vielfältig das Produktportfolio und die Serviceleistungen von Tieto tatsächlich sind. Die zahlreichen Teilnehmer durften nach der Präsentation die Augmented Reality Brillen selbst testen und bei einem köstlichen Buffet wurde intensiv diskutiert.

By |2018-07-25T13:49:09+00:0009.10.2017|0 Comments

Netzwerkabend am 5.9.2017

Die erste Veranstaltung des Herbstes war ein Netzwerkabend mit dem Schwerpunkt Immobilien. Finnforum-Mitglied Dipl. Ing. Milla Mouhu erzählte über ihre Arbeit als Immobilienmaklerin beim Franchise Unternehmen RE/MAX und gab Ratschläge zu verschiedenen Immobilienfragen. Die rege Diskussion in gemütlicher Atmosphäre dauerte mehrere Stunden.

By |2018-07-25T13:49:00+00:0014.09.2017|0 Comments

Im Interview: Planmeca Gründer Heikki Kyöstilä

Die Planmeca-Gruppe nimmt seit mehr als 45 Jahren eine Pionierstellung in der Medizintechnik ein. Das Unternehmen wurde 1971 in Finnland von Heikki Kyöstilä gegründet, der immer noch der Präsident und Eigentümer des Unternehmens ist. Kyöstilä hat erlebt, wie sich sein Unternehmen und die Branche parallel entwickelt haben. Nach Einschätzung von Kyöstilä war einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg des Unternehmens das unbeirrte Engagement für eine kontinuierliche Forschung und Entwicklung.

Die Entwicklungsgeschichte der Planmeca-Gruppe begann in Finnland. Welche Bedeutung hat dies für das Unternehmen?

Planmed Verity design

„Wir sind stolz darauf, ein finnisches Unternehmen zu sein und hatten immer schon einen festen Glauben an finnisches Know-how. Unser Hauptsitz befindet sich ebenso wie unsere Produktion immer noch in Helsinki. In diesem Jahr feiert Finnland seine hundertjährige Unabhängigkeit, deshalb ist dies für uns ein herausragendes Jahr. Exzellente Bildung, Investitionen in Forschung und Kooperationen zwischen den Akteuren der Branche sind die Eckpfeiler des Fortschritts. Dementsprechend hat Planmeca zu den Feierlichkeiten durch Spenden an finnische Universitäten beigetragen. Wir haben auch für eine großartige Kampagne gespendet, die Gelder für die ‚Krisenmanagement-Initiative‘ (Crisis Management Initiative, CMI) sammelt, eine finnische Organisation, die sich für die Prävention und Lösung gewaltsamer Konflikte engagiert. Der Friedensnobelpreisträger und frühere finnische Präsident Martti Ahtisaari hat CMI gegründet, und diese Kampagne war das Überraschungsgeschenk zu seinem 80. Geburtstag in diesem Jahr. Frieden und Kooperation sind die Grundpfeiler der Humanität und betreffen somit auch das Geschäftsleben. Wir sind stolz darauf, dass wir dieses wunderbare Anliegen durch CMI unterstützen können.“

Finnland ist von großer Bedeutung für die Unternehmensgruppe, aber wie sieht die Unternehmenssituation in Österreich aus?

„So wichtig unsere finnischen Wurzeln für uns auch sind, so sind wir doch im Kern ein Weltkonzern – das größte Privatunternehmen in dem Sektor. Unsere Produkte werden in über 120 Ländern vertrieben. Es gibt viele Bereiche, in denen wir eine starke Stellung haben, und ebenso viele, in denen wir über großes Potenzial verfügen. Europa ist als Absatzgebiet für uns von großer Bedeutung. Österreich ist ein hervorragendes Beispiel eines Marktbereichs, in dem wir großen Erfolg hatten, aber noch wachsen und unsere Dienstleistungskonzepte weiter einführen können. Ich freue mich sagen zu können, dass viele der führenden Universitäten und Kliniken in Österreich zu unseren Kunden zählen, und dies lässt mich optimistisch in unsere Zukunft in diesem Land blicken. Die Plandent GmbH ist Teil der Planmeca-Gruppe und des Plandent-Unternehmensbereichs und hat großartige unternehmerische Visionen für Österreich. Ich gespannt darauf zu sehen, was die Zukunft bringt!“

Planmeca Romexis Software 3D

Können Sie uns etwas über die aktuellen Entwicklungen bei der Planmeca-Gruppe sagen?

„Unsere neuen Produkteinführungen in diesem Jahr dürften für Furore sorgen. Zum Beispiel setzt unser neues Röntgengerät höhere Maßstäbe für alle DVT-Bildgebungsgeräte. Ebenso bahnbrechend ist unser neuer Algorithmus für die Patientenbewegungskorrektur. Bewegungen während der Röntgenaufnahme führen zu verschwommenen Bildern, sodass Neuaufnahmen notwendig sind. Dieser Algorithmus korrigiert die Bewegung, und dies bedeutet weniger Wiederholungen. Das ist besonders bei lebhaften Patienten wie etwa Kindern hilfreich, die nicht stillhalten können. Dies ist ein hervorragendes Beispiel einer Innovation, die wirklich zu besserer Patientenversorgung und effizienteren Arbeitstagen beiträgt. Ich muss auch unseren neuen Intraoralscanner erwähnen – er ist klein, leicht und schnell. Wir haben wunderbare Bewertungen für ihn erhalten und die Anwender sind begeistert von seinen Funktionsmerkmalen.

x-ray

Röntgen

Unsere Präsenz im medizinischen Bereich hat ebenfalls Beachtung gefunden. Planmed stellt als Teil der Planmeca-Gruppe wirklich einzigartige Bildgebungslösungen für die Mammografie und orthopädische Bildgebung her. Unser Extremitätenscanner ermöglicht beispielsweise die Bildgebung unter Gewichtsbelastung – dies bedeutet, dass die Bildgebung vorgenommen werden kann, während der Patient steht. Diese Art der Untersuchung ist zum Beispiel bei vielen Fuß- und Fußgelenkerkrankungen sehr nützlich. Wir bieten außerdem Lösungen für Tierärzte an, wie etwa diesen Extremitätenscanner. Es passiert also viel und es gibt viele spannende Neuentwicklungen bei uns. Letztendlich geht es immer darum, medizinisches und zahnmedizinisches sowie veterinärmedizinisches Fachpersonal dabei zu unterstützen, die Patienten bestmöglich zu versorgen.“

Was bringt die Zukunft für die Planmeca-Gruppe?

„Die digitale Revolution ist in vollem Gange und in Zukunft werden die Zahnmedizin und die Gesundheitsversorgung vollständig digital sein. Diese Transformation erhöht auch die Nachfrage nach Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für medizinische und zahnmedizinische Fachkräfte. Wir verstärken fortwährend unsere Produktschulungskonzepte weltweit, um diese Nachfrage bedienen zu können. Im akademischen Bereich bietet unser Joint Venture mit der Universität Turku, das Nordic Institute of Dental Education, exzellente Weiterbildungskurse für internationale zahnmedizinische Fachkräfte an.

Ich habe bereits gesagt, und ich sage es noch einmal: Wir leben in einer aufregenden Zeit. Wir glauben, dass die 3D-Technologie den gesamten Produktbereich grundlegend verändern wird. Auf Software basierende Innovationen stehen im Mittelpunkt des Fortschritts und sämtliche Geräte müssen mit der Software nahtlos zusammenarbeiten. Wir müssen weiter in Forschung und Entwicklung investieren und selbstverständlich wird unser offenes Ohr für die Kunden in Zukunft genauso wichtig sein, wie es dies immer schon für die Planmeca-Gruppe war.“

Kopie: Sanna Tolmunen/Planmeca
Bilder: Planmeca


Planmeca-Gruppe

  • Produktvertrieb in über 120 Ländern
  • Umsatz 2016: 730 Mio. EUR
  • 2.700 Beschäftige weltweit
  • Hauptsitz in Helsinki, Finnland, wo Planmeca Behandlungseinheiten, Röntgengeräte sowie Mammografie- und Softwarelösungen auch entwickelt und hergestellt werden
  • 98 % der Produkte werden weltweit exportiert
  • Besteht aus Planmeca Oy, Planmed Oy, Plandent Division, LM-Instruments Oy, E4D Technologies, Nordic Institute of Dental Education Oy

Heikki Kyöstilä, Präsident und Gründer
Planmeca-Gruppe

 

  • 1971: Gründer der Planmeca-Gruppe
  • 1999: Mitglied der finnischen Unternehmervereinigung (Finnish Foundation for Entrepreneurs)
  • 2005: Ehrentitel ‚Teollisuusneuvos‘ (Industrieberater), verliehen durch den finnischen Präsidenten
  • 2010: Nationale Verteidigungsmedaille, mit Schwertern
  • 2011: Helsinki Goldmedaille
  • 2012: Honorarkonsul von Jamaika in Finnland
  • 2017: Ehrendoktor der Medizin, Universität Oulu, Finnland
By |2018-02-22T09:39:45+00:0001.09.2017|0 Comments

Im Interview: Caverion Österreich-Geschäftsführer Manfred Simmet

Der finnische Konzern Caverion ist in Österreich einer der führenden Anbieter für Gebäudetechnik und Anlagenbau. Serviceleistungen und Betriebsführung sowie technische Sonderkompetenzen wie Energieoptimierung, Tunneltechnik und Mittelspannung komplettieren das Portfolio. Caverion Österreich-Geschäftsführer Manfred Simmet gab nachfolgendes Interview:

  1. Wann und wo wurde Caverion in Finnland gegründet?

Caverion wurde am 1. Juli 2013 in Helsinki an der Börse gegründet.

  1. Wie entstand das Unternehmen in seiner heutigen Struktur?

Caverion entstand ursprünglich aus der im Jahr 1912 gegründeten Firma YIT die als Baufirma gegründet wurde und sich ab dem Jahr 1995 mit Industrie bzw. ab 2001 mit der Gebäudetechnik erweiterte. Im Jahr 2013 erfolgte dann die Splittung in das Bauunternehmen YIT und in die Gebäudettechnik und Industriefirma Caverion.

Unternehmensgeschichte-Caverion

  1. Seit wann ist es in Österreich aktiv und welche Marktgröße hat es in seiner Branche erreicht?

Caverion gibt es namentlich seit 1. Juli 2013 in Österreich. Allerdings wurde bereits im Jahr 2008 die MCE Gebäudetechnik von der YIT erworben. Wir sind daher seit dem Jahr 2008 „unter einem finnischen Eigentümer.“ Zuvor hatte das Unternehmen in Österreich eine Vergangenheit als Mannesmann, Zenti sowie auch Teile der ABB. Mit ca. 155 Mio. Umsatz zählen wir in Österreich auf alle Fälle zu den drei größten dieses Branchensegmentes.

  1. Was ist das Leistungsangebot der Caverion in Österreich?

In Österreich bieten wir die Errichtung, Wartung und Betriebsführung für das gesamte Spektrum der Gebäudetechnik an. Dies sind im Wesentlichen die Gewerke Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär, Elektro und Meß- Steuer- Regeltechnik sind. Zusätzlich haben wir ein Kompetenzzentrum Kältetechnik und Tunneltechnik. Unsere Kunden sind im wesentlichen Industrie, Investoren, Privatunternehmen, Generalunternehmer sowie auch die öffentliche Hand. Die Objekte sind Krankenhäuser, Einkaufszentren, Supermärkte, Bürogebäude, Pharmaobjekte, Hotels, Veranstaltungszentren, Kraftwerke usw. Wir sind österreichweit an 10 Standorten vertreten.

  1. Was sind Ihre Erwartungen für 2017/2018?

Die Bautätigkeit für das Jahr 2017 ist derzeit nicht gerade berauschend, sodass wir für 2017 kein Wachstum geplant haben. Wir werden jedoch die stabilen Ergebnisse der letzten Jahre auch wieder bestätigen können, sodass wir für unsere ca. 770 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter österreichweit einen weiterhin sicheren Arbeitsplatz bieten können. Wenn alles nach Wunsch läuft werden 2017 eine oder zwei Firmnakquisitionen abschließen können, die uns für 2018 ein weiteres Wachstum ermöglichen sollten.

Zu Caverion

Caverion Österreich GmbH ist einer der führenden Anbieter für Gebäudetechnik und Anlagenbau in Österreich. Serviceleistungen und Betriebsführung sowie technische Sonderkompetenzen wie Energieoptimierung, Tunneltechnik und Mittelspannung komplettieren das Portfolio.

Mit über 770 Mitarbeitern sind wir an zehn Standorten in ganz Österreich vertreten. So stellen wir die Nähe zu Ihnen sicher und decken Anforderungen sehr kurzfristig und zuverlässig ab.

Zur Person

Als Geschäftsführer der Caverion Österreich GmbH ist Herr Ing. Manfred Simmet seit 9 Jahren für das österreichische Unternehmen der Caverion Group gesamtverantwortlich. Mit Eintritt in die YIT Austria im Jahr 2008 hat er diese Funktion übernommen, welche dann ab 1.7.2013 in die Caverion Österreich übergegangen ist.

Davor war er in verschiedenen Führungsfunktionen der Bereichs- und Geschäftsgebietsleitung Gebäudetechnik im In- und Ausland bei der VA Tech bzw. deren Nachfolgeunternehmen Siemens tätig. Als Projektleiter und Projekttechniker für die Gebäudetechnik und den Anlagenbau hat er die technische Kompetenz und die praktische Erfahrung erworben.

Manfred Simmet ist Absolvent der höheren technischen Bundeslehranstalt für Elektrotechnik in Wels / OÖ und im Jahr 1966 in Linz geboren.

Caverion 2017

By |2018-02-22T09:39:46+00:0013.06.2017|0 Comments
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